Studienverlauf

Inner­halb des hier dar­ge­stell­ten und begrün­de­ten Kon­zept­rah­mens absol­vie­ren die Stu­die­ren­den die ein­zel­nen Stu­di­en­ab­schnitte im direkt und indi­rekt per­sön­lich betreu­ten Fern­stu­dium. Die Stu­die­ren­den erhal­ten dazu zu Beginn eines jeden Stu­di­en­se­mes­ters gedruck­tes und digi­ta­les Stu­di­en­ma­te­rial mit ope­ra­tio­nal for­mu­lier­ten Lehr-​​/​Lernzielen sowie Lehr-​​/​Lernhinweisen. Die­ses Stu­di­en­ma­te­rial ist von ihnen bei wei­test­ge­hen­der zeit­li­cher und ört­li­cher Fle­xi­bi­li­tät zu bear­bei­ten. Ergän­zend hierzu wer­den jeweils zu den ein­zel­nen auch Stu­di­en­mo­du­len Prä­senz­se­mi­nare durch­ge­führt, die zu,  i.d.R. zwei­tä­gi­gen, Semin­arb­lö­cken zusam­men­ge­fasst wer­den (s. Termine).

Das Hage­ner Manage­ment Stu­dium ist modu­lar auf­ge­baut und besteht aus acht Stu­di­en­mo­du­len. Jedes Stu­di­en­mo­dul, das sich über drei Fach­se­mes­ter (Mas­ter­stu­dium) erstreckt, besteht aus drei Modul­ele­men­ten, so dass in jedem der ers­ten drei Fach­se­mes­ter die jewei­li­gen Stu­di­en­in­halte eines Stu­di­en­mo­duls ver­mit­telt wer­den kön­nen. Ein Modul­ele­ment besteht jeweils aus einem didak­tisch auf­be­rei­te­tem Stu­di­en­text, einer Ein­sen­de­ar­beit und einem Präsenzseminar.

Wesent­li­che didak­ti­sche Ele­mente der Stu­di­en­texte sind gemäß dem aner­kann­ten und regel­mä­ßig eva­lu­ier­ten didak­ti­schen Stan­dard an der Fern­Uni­ver­si­tät in Hagen z.B.

  • die expli­zite For­mu­lie­rung von Lehr-​​/​Lernzielen,
  • die sys­te­ma­ti­sche Ein­be­zie­hung von Ele­men­ten der Lernkontrolle,
  • die Ver­wen­dung von didak­ti­schen Mar­gi­na­lien usw.

Wäh­rend die Stu­di­en­texte auf die Ver­mitt­lung von Wis­sen und Kennt­nis­sen (Begriffe, Kon­zepte, Metho­den usw.) abzie­len, geht es bei den Prä­senzv­se­mi­nare um

  • die prak­ti­sche Übung und der wis­sen­schaft­li­chen Dis­kus­sion der stu­di­en­mo­dul­be­zo­ge­nen Inhalte und dabei ins­be­son­dere um
  • den mit­tels Fall­stu­dien, Grup­pen­ar­bei­ten, Dis­kus­sio­nen usw. erar­bei­te­ten bzw. durch­ge­spiel­ten Trans­fer der ver­mit­tel­ten Ansätze, Kon­zepte und Metho­den in die Pra­xis bzw. pra­xis­kon­forme Problemsituationen.

Neben den (übli­chen) wis­sens­ori­en­tier­ten Lehr-​​/​Lernzielen wer­den auch ver­hal­tens­ori­en­tierte Lehr-​​/​Lernziele, u.a. in Form der Ver­mitt­lung von Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, ange­strebt. Den Stu­die­ren­den sol­len also nicht nur Kennt­nisse (Begriffe, Ansätze, Kon­zepte, Metho­den usw.) ver­mit­telt wer­den. Viel­mehr sol­len sie auch befä­higt, das heißt qua­li­fi­ziert und moti­viert, wer­den, die erwor­be­nen Kennt­nisse in praktischen/​praxiskonformen Situa­tio­nen pro­blem­lö­send anzu­wen­den. Dar­über hin­aus sol­len die Stu­die­ren­den ins­be­son­dere in den Semi­na­ren für die gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung von Füh­rungs­kräf­ten in Poli­tik, Ver­wal­tung und Wirt­schaft sen­si­bi­li­siert wer­den. Zu den aktu­el­len The­men, die von den Stu­die­ren­den mit ihren Leh­ren­den bear­bei­tet wer­den, zäh­len ins­be­son­dere die poli­ti­schen und öko­no­mi­schen Kon­se­quen­zen der Glo­ba­li­sie­rung, die hete­ro­gene Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung, Pro­bleme der welt­wei­ten Ernäh­rung und Gesund­heits­vor­sorge und der öko­no­mo­lo­gi­sche Umgang mit natür­li­chen und kul­tür­li­chen Res­sour­cen. Im Hin­blick auf die Cor­po­rate Social Resonsi­bi­lity (CSR) und die Anfor­de­run­gen der Cor­po­rate Gover­nance (Com­pli­ance, Risk Manage­ment, Diver­sity Manage­ment) wer­den in den Prä­senz­se­mi­na­ren wich­tige Impulse für die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung der Stu­die­ren­den gesetzt.

Die leh­ren­den Pro­fes­so­ren ste­hen für die inhalt­li­che Betreu­ung der Stu­die­ren­den sowohl in den Fern– als auch in den Selbst­lern­pha­sen per­sön­lich zur Ver­fü­gung. Wäh­rend des gesam­ten Stu­di­ums steht für jedes Modul­ele­ment bzw. jeden Stu­di­en­be­reich ein fach­lich zustän­di­ger Hoch­schul­leh­rer für Rück­fra­gen bzw. bei Dis­kus­si­ons­be­darf über die aktu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wege wie Tele­fon, Fax, E-​​Mail, aber auch über News­groups zur Ver­fü­gung. Die prä­senz­se­mi­nare ermög­li­chen einen direk­ten inter­ak­ti­ven Aus­tausch zwi­schen den Stu­die­ren­den und Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­ren, aber auch der Stu­die­ren­den unter­ein­an­der. Hier­durch kann zudem eine umfas­sende Stu­di­en­be­treu­ung gewähr­leis­tet werden.

Blen­ded Education-​​Phasen im Semesterablauf

All­ge­mei­ner Hin­weis: Das Durch­ar­bei­ten der Stu­di­en­texte sowie das Vor– und Nach­be­rei­tung von Ein­sen­de­ar­bei­ten und Semi­na­ren erfolgt wäh­rend des Selbst­stu­di­ums durch selbst­ge­steu­er­tes Ler­nen bei grö­ßest­mög­li­cher Orts– und Zeitflexibilität.

Selbst­stu­dium

  • Erhalt der Stu­di­en­texte (Beginn des jewei­li­gen Semesters)
  • Durch­ar­bei­tung der Stu­di­en­texte (selbst­ge­steu­er­tes Ler­nen: Orts-​​/​Zeitflexibilität)
  • Vor­be­rei­tung der Einsendearbeiten
  • Vor­be­rei­tung auf die Seminare

Prä­senz­se­mi­nar

  • Teil­nahme an den Seminaren

Selbst­stu­dium

  • Nach­be­rei­tung der Seminare
  • Stu­di­en­fort­schritts­fest­stel­lung: Fer­tig­stel­lung und Ver­sand der Ein­sen­de­ar­bei­ten
    (i.d.R. vier Wochen nach Durch­füh­rung des jewei­li­gen Seminars)
  • Nach­be­rei­tung der kor­ri­gier­ten Ein­sen­de­ar­bei­ten (mit Lösungsskizzen