Volkswirtschaftslehre (VWL), insbesondere nationale Wirtschaftspolitik und internationale Verflechtung

vertreten durch Univ.-Prof. Dr. Helmut Wagner

Univ.-Prof. Dr. Helmut Wagner

In den drei Lehrmodulen des Studienbereiches „Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen“ soll den Studierenden der Zusammenhang von unternehmerisch-einzelwirtschaftlichen Entscheidungen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermittelt werden. Es geht dabei vor allem darum, dass viele – vor allem strategische – Managemententscheidungen auch von exogenen Rahmenbedingungen abhängig sind. Das heißt, es soll den Studierenden verständlich gemacht werden, dass unternehmerische Entscheidungen häufig Teil eines dynamischen, interdependenten Entscheidungsprozesses sind, an dem nicht nur die Unternehmen(smanagerinnen und -manager) selbst, sondern auch die Politik(managerinnen und -manager) sowie andere Interessengruppen(managerinnen und -manager) (in der Regel in unkoordinierter Weise) beteiligt sind. Eine moderne Sichtweise des Managementprozesses erfordert eine umfassende Berücksichtigung und folglich Kenntnis des jeweiligen unternehmerischen Entscheidungsumfeldes.

Zunächst wird der Nationalstaat als Mitspieler und Mitentscheider bzw. Rahmensetzer behandelt. Es ist wichtig für Unternehmen, die Zielsetzung, die Instrumente und die Handlungsweisen/Strategien von Wirtschaftspolitikern zu kennen. Folglich sind diese auch Gegenstand des ersten Lehrmoduls. Dabei soll deutlich gemacht werden, dass sowohl die Ziele als auch die Instrumente und die Handlungsweisen/Strategien der Politiker zeit- und ortsabhängig sowie reagibel gegenüber unternehmerischen Strategieentscheidungen sind.

Dann werden die neueren Änderungen im dynamischen Strukturumfeld unternehmerischer Entscheidungen vermittelt. Es geht dabei um den Strukturwandel im Zuge der Internationalisierung/Globali­sie­rung und der europäischen Integration. Dabei sollen den Studierenden nicht nur die Charakteristika und die Hintergründe, sondern insbesondere auch die Herausforderungen dieses Strukturwandels für die unternehmerischen Managemententscheidungen verständlich gemacht werden. So ist zum Beispiel dieser Strukturwandel mit neuartigen und auch häufigeren mikro- und makroökonomischen Instabilitäten und Krisenprozessen verbunden, welche die Unternehmen direkt oder indirekt (über politische Risiko- und Krisenmanagementreaktionen) tangieren.

Schließlich werden zwei im Zuge der Globalisierung immer bedeutender werdende interdependente Managementbereiche behandelt, nämlich das staatliche und unternehmerische Risiko- und Krisenmanagement. Im Zentrum stehen dabei die von den Nationalstaaten hierfür gegründeten internationalen Organisationen sowie die institutionellen und strategischen Konzepte, die von Nationalstaaten (zum Teil in kooperativer Weise), von internationalen Organisationen und von internationalen Konzernen bzw. Unternehmensverbänden einzeln oder zum Teil auch gemeinsam geschaffen wurden bzw. derzeit diskutiert werden. Diese spezifischen neuen strategischen und institutionellen Rahmenbedingungen, die heutzutage immer wichtiger werden, gilt es ebenfalls den Studierenden zu vermitteln.

In den drei Lehrmodulen des Studienbereiches „Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen“ soll den Studierenden der Zusammenhang von unternehmerisch-einzelwirtschaftlichen Entscheidungen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermittelt werden. Es geht dabei vor allem darum, dass viele – vor allem strategische – Managemententscheidungen auch von exogenen Rahmenbedingungen abhängig sind. Das heißt, es soll den Studierenden verständlich gemacht werden, dass unternehmerische Entscheidungen häufig Teil eines dynamischen, interdependenten Entscheidungsprozesses sind, an dem nicht nur die Unternehmen(smanagerinnen und -manager) selbst, sondern auch die Politik(managerinnen und -manager) sowie andere Interessengruppen(managerinnen und -manager) (in der Regel in unkoordinierter Weise) beteiligt sind. Eine moderne Sichtweise des Managementprozesses erfordert eine umfassende Berücksichtigung und folglich Kenntnis des jeweiligen unternehmerischen Entscheidungsumfeldes.

Zunächst wird der Nationalstaat als Mitspieler und Mitentscheider bzw. Rahmensetzer behandelt. Es ist wichtig für Unternehmen, die Zielsetzung, die Instrumente und die Handlungsweisen/Strategien von Wirtschaftspolitikern zu kennen. Folglich sind diese auch Gegenstand des ersten Lehrmoduls. Dabei soll deutlich gemacht werden, dass sowohl die Ziele als auch die Instrumente und die Handlungsweisen/Strategien der Politiker zeit- und ortsabhängig sowie reagibel gegenüber unternehmerischen Strategieentscheidungen sind.

Dann werden die neueren Änderungen im dynamischen Strukturumfeld unternehmerischer Entscheidungen vermittelt. Es geht dabei um den Strukturwandel im Zuge der Internationalisierung/Globali­sie­rung und der europäischen Integration. Dabei sollen den Studierenden nicht nur die Charakteristika und die Hintergründe, sondern insbesondere auch die Herausforderungen dieses Strukturwandels für die unternehmerischen Managemententscheidungen verständlich gemacht werden. So ist zum Beispiel dieser Strukturwandel mit neuartigen und auch häufigeren mikro- und makroökonomischen Instabilitäten und Krisenprozessen verbunden, welche die Unternehmen direkt oder indirekt (über politische Risiko- und Krisenmanagementreaktionen) tangieren.

Schließlich werden zwei im Zuge der Globalisierung immer bedeutender werdende interdependente Managementbereiche behandelt, nämlich das staatliche und unternehmerische Risiko- und Krisenmanagement. Im Zentrum stehen dabei die von den Nationalstaaten hierfür gegründeten internationalen Organisationen sowie die institutionellen und strategischen Konzepte, die von Nationalstaaten (zum Teil in kooperativer Weise), von internationalen Organisationen und von internationalen Konzernen bzw. Unternehmensverbänden einzeln oder zum Teil auch gemeinsam geschaffen wurden bzw. derzeit diskutiert werden. Diese spezifischen neuen strategischen und institutionellen Rahmenbedingungen, die heutzutage immer wichtiger werden, gilt es ebenfalls den Studierenden zu vermitteln.

7.1: Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen der Unternehmensführung: Nationale Wirtschaftspolitik

  • Aufgaben der nationalen Wirtschaftspolitik
  • Ziele der nationalen Wirtschaftspolitik
  • Wirtschaftspolitische Bereiche und Instrumente
    (Ordnungs- und Strukturpolitik, Prozeßpolitik)
  • Wirtschaftpolitische Umsetzung der gesamtwirtschaftlichen Ziele

7.2: Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen der Unternehmensführung: Internationale Verflechtung

  • Weltwirtschaftliche Verflechtung/Globalisierung
    (Prozeß, Folgen und wirtschaftspolitische Alternativen)
  • Konsequenzen der Globalisierung für Wirtschaftspolitik und Unternehmensführung
  • Europäische Integration
  • Konsequenzen der Europäischen Integration für Wirtschaftspolitik und Unternehmensführung

7.3: Internationales Krisenmanagement

  • Realisierte weltwirtschaftspolitische Regelungsmechanismen:
    • Internationale Organisationen
    • Weltwirtschaftsgipfel
  • Internationale Politikkoordinierung in der Diskussion:
    • Begründung von Koordinierungsbedarf
    • Diskretionäre Politikkoordinierung
    • Regelgebundene Politikkoordinierung