Univ.-Prof. Dr. Jörn Littkemann

Inhaber Studienbereich 8: Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Investitions-, Innovations- und Beteiligungscontrolling

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensrechnung und Controlling
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Studienmodule

    Lehrmodul 8.1: Investitionscontrolling

    Ziel des Modulelements „Investitionscontrolling“ des Studienmoduls „Investitions-, Innovations- und Beteiligungscontrolling“ ist die aus­führliche Befassung mit den wichtigsten in Theorie und Praxis angewandten Instrumenten des Investitionscontrollings. Dabei wer­den die Funktionsweisen so­wie Stärken und Schwächen der einzelnen Instrumente in zahlreichen Praxisbeispielen anhand einer durchgängigen Fallstudie dar­gelegt. Die Schwerpunkte liegen in der detaillierten Erörterung sowohl von Verfahren unter Sicherheit als auch unter Unsicherheit, wobei die mögliche Anwendung der hier behandelten Instrumente für das Controlling von Investitionsprojekten mit niedrigem und hohem Innovationsgrad diskutiert wird.

    Behandelte Inhalte im Überblick:

    • Ziele, Aufgaben und Instrumente des Investitionscontrollings
    • Statische Verfahren der Investitionsrechnung
      • Kostenvergleichsrechnung
      • Gewinnvergleichsrechnung
      • Rentabilitätsvergleichsrechnung
      • Statische Amortisationsrechnung
    • Nutzwertanalyse
    • Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
      • Kapitalwertmethode
      • Interne Zinsfuß-Methode
      • Dynamische Amortisationsrechnung
      • Vollständige Finanzpläne
    • Verfahren unter Unsicherheit
      • Sensitivitätsanalysen
      • Risikoanalyse
      • Entscheidungsbaumverfahren
      • Realoptionen
    • Kennzahlen des Investitionscontrollings

    Lehrmodul 8.2: Innovationscontrolling

    Die erfolgreiche Hervorbringung von Innovationen ist für viele Unternehmen heutzutage eine wichtige Voraussetzung geworden, um dauerhaft am Markt überleben zu können. Allerdings ist es zumeist von dem Zeitpunkt, in dem die Idee zur Innovation geboren wur­de, bis zu einer erfolgversprechenden Umsetzung am Markt oder im Betrieb ein langer und beschwerlicher Weg. Ziel des Innovationscontrollings ist die problemadäquate Planung und Kontrolle hoch komplexer und langwieriger Prozesse, an deren Ende nicht selten ein völlig neuartiges Produkt steht. Wie ein derartiges Innovationscontrolling in der Praxis erfolgreich gestaltet werden kann, ist Inhalt des gleichnamigen Modulelements dieses Studienmoduls.

    Behandelte Themen im Überblick:

    • Ziele des Innovationscontrollings
    • Funktionales Innovationscontrolling
    • Innovationen aus Sicht des Controllings
    • Innovationen im ext./int. Rechnungswesen
    • Problemadäquate Innovationsabrechnung
    • Instrumente des Innovationscontrollings
    • Messung des Innovationsgrads
    • Controllinginstrumente für einen hohen/niedrigen Innovationsgrad
    • Institutionales Innovationscontrolling
    • Kontextfaktoren des Innovationscontrollings

    Lehrmodul 8.3: Beteiligungscontrolling

    Ziel des Modulelements „Beteiligungscontrolling“ ist die Vermittlung sowohl von Grundlagen- als auch von Spezialkenntnissen für die Ausübung von Controllingtätigkeiten in großen, zumeist multinational agierenden Unternehmen. Dabei stützen sich die Lehrinhalte auf theoretische Ansätze, Modelle und Instrumente, allerdings sind sie anwendungs- und damit zugleich praxisorientiert aufbereitet, um die spezifische Situation der Steuerung einer Vielzahl Beteiligungen im unternehmerischen Alltag zu berücksichtigen.

    Behandelte Themen im Überblick:

    • Organisation, Innengliederung
      • Ziele, Aufgaben
      • Spezialisierung (funktions-, objektorientiert)
      • Koordination (technokratisch, strukturell, personell)
      • Kontext (konzern-, beteiligungsspezifisch)
      • Erfolg (Kriterien, Messprobleme)
      • Gestaltungsempfehlungen aus der Praxis
    • Instrumente, Kennzahlen
      • Umsatzrenditen
      • Jahresabschlussorientierte Kapitalrenditen
      • Wertorientierte Kapitalrenditen
      • Cash Flow-orientierte Kapitalrenditen
      • Pay off Period-Methoden
      • aufwands- und ertragsorientierte Kennzahlen
      • Analysekonzepte für die praktische Gestaltung