Worin unterscheiden sich Master- und Diplomabschluss?

Masterabschlüsse werden hierzulande erst seit wenigen Jahren angeboten und ersetzen zunehmend die Diplomabschlüsse. Mit den Masterabschlüssen soll an internationale Standards angeknüpft und eine europaweite Vereinheitlichung erreicht werden. Ein Master hat gegenüber dem hierzulande geläufigeren Diplom den Vorteil, dass er sich an internationalen, insbesondere angelsächsischen Standards orientiert. Dies erleichtert die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland und verbessert die Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Der Mastertitel kann entweder im sog. Regel- bzw. konsekutiven Studium erworben werden, oder aber im Rahmen eines weiterbildenden bzw. dyssektutiven Studiums.

Im Regelstudium erlangen die Studierenden in der Regel nach sechs Semestern mit dem Bachelorgrad den ersten berufsqualifizierenden Abschluss; nach zumeist zwei bis vier weiteren Semestern können sie den Mastergrad erreichen.