Die 5 häufigsten Fallstrick-Situationen im berufsbegleitenden Studium

- und wie Sie es trotzdem schaffen können!

berufsbegleitendes Studium

Diese Situation ist gar nicht so selten: Jemand hat sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden und ist mit Elan an den Start gegangen. Im Laufe der Zeit treten dann jedoch immer wieder Verzögerungen und Hindernisse auf. Aus ganz unterschiedlichen Gründen fehlen Zeit oder Kraft zum Durchhalten. Der Lernerfolg gerät in Gefahr. Am Ende steht im schlimmsten Fall ein Abbruch des Studiums …
Doch soweit muss es nicht kommen! Wer die wichtigsten Fallstricke kennt, kann gezielt gegensteuern und Probleme von Anfang an vermeiden. Nachfolgend haben wir die fünf häufigsten Klippen aufgelistet, die es zu umschiffen gilt. Damit Ihr berufsbegleitendes Studium gelingt und Sie möglichst geradlinig ans Ziel kommen.

1. Fallstrick: Vermehrter Stress im Hauptberuf

Ein berufsbegleitendes Studium ist nicht in wenigen Wochen zu bewältigen. Zumeist dauert es mehr als ein oder zwei Jahre, bis Sie den begehrten Abschluss der Tasche haben. In dieser Zeit kann viel passieren. Auch und gerade in Ihrem Hauptberuf. Neue Arbeitsaufgaben und Betätigungsfelder, mehr Verantwortung oder ein Wechsel der Beschäftigungsstelle – viele derartige Situationen sind denkbar. Um Ihr berufsbegleitendes Studium dennoch effektiv weiter betreiben zu können, sollten Sie Ihren Arbeitgeber idealerweise in Ihren Lernplan mit einbeziehen. Lassen Sie Ihren Chef ruhig wissen, dass Sie ein Fernstudium absolvieren und dafür ausreichend Zeit zum Lernen benötigen. In den meisten Fällen wird Ihre Firma letztlich von Ihrer höheren Qualifikation profitieren und Sie daher auch beim Studium unterstützen.

2. Fallstrick: Unerwartete Herausforderungen in der Familie

Familiäre Umstände ändern sich. Kinder werden geboren oder die eigenen Eltern werden plötzlich pflegebedürftig. Manchmal passieren diese Dinge spontan und überraschend, manchmal hätte man die Auswirkungen auf das Lernen so nicht erwartet. Um Ihr berufsbegleitendes Studium dennoch zielführend fortzusetzen, sollten Sie in einem derartigen Fall zunächst über eine Flexibilisierung der zu bewältigenden Lernmengen nachdenken. Wo können Sie Ihre individuelle Studienplangestaltung optimieren? Wäre eine Studienzeitverlängerung eine mögliche Alternative? In Abstimmung mit dem Studienanbieter finden sich zumeist gangbare Wege, um auf erhöhte familiäre Belastungen einzugehen.

3. Fallstrick: Übermäßiges Ansammeln von Lernstoff

Ohne Frage gibt es Phasen, in denen das Lernen schwerer fällt, als zu anderen Zeiten. Dies ist normal und hat im Regelfall keine negativen Auswirkungen auf Ihr berufsbegleitendes Studium. Problematisch wird es erst, wenn Sie den zu bearbeitenden Lernstoff dauerhaft vor sich herschieben und sich ein großer Rückstau bildet. Versuchen Sie daher immer, eine kontinuierliche Beschäftigung mit den Inhalten Ihres Studienganges zu gewährleisten. Setzen Sie sich tägliche, feste Zeiten zum Lernen und lassen Sie sich nicht ablenken. Achten Sie auf eine Strukturierung des allgemeinen Studienverlaufs und formulieren Sie individuelle Zwischenziele. Die Frage “Was möchte ich bis wann mit welchem Ergebnis erledigt haben?” kann hier eine große Hilfe sein.

4. Fallstrick: Keine regelmäßigen Lernzeiten

Ein unregelmäßiger Tagesablauf ohne feste Lernzeiten wirkt sich fast immer negativ auf ein berufsbegleitendes Studium aus. Setzen Sie daher stets auf wiederkehrende, fixe Phasen, zu denen Sie kontinuierlich und ungestört arbeiten können. Finden Sie hierzu einen eigenen Rhythmus, der zu Ihrer Lebensgestaltung und zu Ihrem Typ passt. Manchen fällt es leichter, morgens vor der Arbeit eine Stunde zu lernen, für andere ist die Zeit nach Feierabend besser geeignet. Doch wie und wann auch immer – in jedem Fall sollten Sie sich in diesen Lernzeiten nicht stören und ablenken lassen. Verzichten Sie hier besser auf Radio und Fernsehen nebenher und stellen Sie Ihr Telefon ab!

5. Fallstrick: Als Einzelkämpfer unterwegs sein

Ein berufsbegleitendes Studium ohne Kontakt zu anderen Studenten ist im Allgemeinen deutlich anstrengender und mühsamer, als wenn Sie sich untereinander austauschen können. Seien Sie daher nicht als Einzelkämpfer unterwegs, sondern nutzen Sie existierende Netzwerke und Foren auch im berufsbegleitenden Fernstudium. Auf diese Weise können Sie von den Erfahrungen und dem Wissen Ihrer Mitstudenten profitieren, bleiben gut informiert und erfahren oft wertvolle Tipps und Hinweise.