Studienleistung/​Leistungsnachweise

Stu­di­en­texte

Die Inhalte der Stu­di­en­an­ge­bote des HIMS e.V. wer­den in ers­ter Linie mit­tels schrift­li­cher Stu­di­en­ma­te­ria­lien, so genann­ten Stu­di­en­tex­ten, ver­mit­telt. Zu jedem Stu­di­en­mo­dul gibt es einen Stu­di­en­text, der spe­zi­ell für das Fern­stu­dium didak­tisch auf­be­rei­tet ist.

Die Stu­di­en­texte eines Stu­di­en­ab­schnitts wer­den jeweils bün­del­weise zu Beginn eines Semes­ters zusam­men mit den dazu­ge­hö­ri­gen Ein­sen­de­ar­bei­ten per Post ver­sen­det. Danach haben die Stu­den­ten die Mög­lich­keit, sich die ange­bo­te­nen Stu­di­en­in­halte bei mög­lichst gro­ßer Zeit– und Orts­fle­xi­bi­li­tät anzueignen.

Der Umfang der Stu­di­en­texte vari­iert in Abhän­gig­keit vom jewei­li­gen Stu­di­en­mo­dul und Semes­ter zwi­schen etwa 50 und 100 Sei­ten. Dadurch ergibt sich ein unter­schied­li­cher durch­schnitt­li­cher Arbeits­auf­wand (ca. 15–20 Std./Woche), den die Stu­die­ren­den für die Bear­bei­tung der Stu­di­en­texte (inkl. der Ein­sen­de­ar­bei­ten) ein­pla­nen sollten.

Ein­sen­de­ar­bei­ten

Die Ein­sen­de­ar­bei­ten sind ein wesent­li­cher didak­ti­scher Bestand­teil des Stu­di­en­an­ge­bo­tes und erfül­len zwei pri­märe Funk­tio­nen.
Zum einen die­nen die Ein­sen­de­ar­bei­ten dazu, den Stu­die­ren­den eine indi­vi­du­elle Lern­fort­schritts­kon­trolle zu ver­mit­teln. Die Ein­sen­de­ar­bei­ten wer­den durch die Pro­fes­so­ren kor­ri­giert – und i.d.R. mit Lösungs­hin­wei­sen ver­se­hen – an die Stu­die­ren­den zurück­ge­sen­det. In for­ma­ler Hin­sicht erfül­len die Ein­sen­de­ar­bei­ten zum ande­ren die Funk­tion der Klau­sur­zu­las­sung. Die Zulas­sung zu den Klau­su­ren im Rah­men der unter­schied­li­chen Stu­di­en­an­ge­bote erfor­dert die Erfül­lung eines gewis­sen Quo­rums an erfolg­reich bear­bei­te­ten Ein­sen­de­ar­bei­ten. Eine Ein­sen­de­ar­beit gilt als erfolg­reich bear­bei­tet, wenn min­des­tens 50% der maxi­mal erreich­ba­ren Punkte erzielt wurden.

In jedem Stu­di­en­se­mes­ter gibt es zu jedem Stu­di­en­mo­dul eine Ein­sen­de­ar­beit. Die Auf­ga­ben­stel­lung wird zusam­men mit den Stu­di­en­tex­ten an die Stu­den­ten ver­sen­det. Die bear­bei­te­ten Ein­sen­de­ar­bei­ten sind nach Durch­füh­rung eines Semi­nars ter­min­ge­recht ein­zu­rei­chen (Datum des Post­stem­pels). Sämt­li­che Ein­sen­de­ar­bei­ten, die zu einem Ter­min abzu­ge­ben sind, wer­den in einer Sen­dung zen­tral an die Geschäfts­stelle gesendet.

Das Quo­rum für die Zulas­sung zu den Klau­su­ren sieht wie folgt aus:

  • Im Hage­ner Manage­ment Stu­dium wer­den für die semes­ter­über­grei­fen­den Stu­di­en­mo­dule im ers­ten und zwei­ten Semes­ter jeweils zwei Ein­sen­de­ar­bei­ten – eine für das erste und eine für das zweite Semes­ter – gestellt, von denen min­des­tens eine erfolg­reich bear­bei­tet wer­den muss. Die Bear­bei­tung bei­der Ein­sen­de­ar­bei­ten wird empfohlen.
  • Für jedes semes­ter­über­grei­fende Stu­di­en­mo­dul wird im drit­ten Semes­ter im Rah­men des Abschluss– und Mas­ter­stu­di­ums eine Ein­sen­de­ar­beit gestellt, die erfolg­reich bear­bei­tet sein muss.

Wird das Quo­rum nicht erfüllt, kön­nen die noch feh­len­den Leis­tun­gen durch (kos­ten­pflich­tige) Wie­der­ho­lungs­ein­sen­de­ar­bei­ten erbracht wer­den. Die Teil­nahme an den Klau­su­ren ist erst mög­lich, wenn das Quo­rum kom­plett erfüllt ist.

Semi­nare

Beglei­tend zu jedem Stu­di­en­mo­dul wer­den halb­tä­gige Semi­nare durch­ge­führt, in denen per­sön­lich von den Pro­fes­so­ren die Inhalte der Stu­di­en­texte wie­der­holt, ver­tieft und an Pra­xis­bei­spie­len ver­deut­licht wer­den. Fer­ner bie­tet sich bei den Semi­na­ren die Gele­gen­heit, Fra­gen zu den Stu­di­en­in­hal­ten und Ein­sen­de­ar­bei­ten zu stel­len und mit den Pro­fes­so­ren sowie den übri­gen Stu­die­ren­den in per­sön­li­chen Kon­takt zu tre­ten.
Sämt­li­che Semi­nare wer­den pro Semes­ter zu jeweils zwei Blö­cken unter­schied­li­cher Länge (zwei bis drei Tage) zusam­men­ge­fasst. Sie fin­den vor­nehm­lich am Wochen­ende oder an wochen­end­na­hen Tagen statt und wer­den i.d.R. im Arca­deon in Hagen durchgeführt.

Über­nach­tungs­ge­le­gen­hei­ten wäh­rend der Semi­nare bie­tet u.a. die Tagungs­stätte Arca­deon. Wei­tere Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten fin­den Sie unter dem Punkt Unter­künfte.

Klau­su­ren

Jedes semes­ter­über­grei­fende Stu­di­en­mo­dul wird mit je zwei 30minütigen Modul­teil­klau­su­ren abge­schlos­sen, die jeweils zum Ende des zwei­ten und zum Ende des drit­ten Semes­ters zu absol­vie­ren sind.

Um das Stu­dium erfolg­reich been­den zu kön­nen, müs­sen in den ein­zel­nen Klau­su­ren — am Ende des 2. und 3. Semes­ters — jeweils alle acht Stu­di­en­be­rei­che mit min­des­tens der Note „aus­rei­chend“ abge­schlos­sen wer­den. Bei Nicht­be­ste­hen besteht die (kos­ten­pflich­tige) Mög­lich­keit zur Klausurwiederholung.

In der Regel besteht an vier Ter­mi­nen im Jahr die Mög­lich­keit, an den Klau­su­ren teil­zu­neh­men. Übli­cher­weise fin­den die Klau­su­ren Anfang Januar, Ende März, Ende Juni und Ende Sep­tem­ber statt. Ins­be­son­dere für Nach­schrei­ber und Wie­der­ho­ler sind diese von Bedeu­tung, da sie sich ver­bind­lich für die Klau­sur­teil­nah­men anmel­den müs­sen. Nähere Infor­ma­tio­nen dazu sind auch in der » Moodle-​​Lernumgebung zu fin­den, zu der nur ein­ge­schrie­bene Stu­die­rende Zugang haben.

Haus­ar­beit

Die schrift­li­che Haus­ar­beit ist Bestand­teil des Stu­di­en­mo­duls „Wis­sen­schaft­lich arbei­ten“ im Mas­ter­stu­dium.

Als Vor­be­rei­tung auf die schrift­li­che Mas­ter­ar­beit ist von den Stu­die­ren­den eine schrift­li­che Haus­ar­beit in dem Stu­di­en­be­reich anzu­fer­ti­gen, in dem sie für die Mas­ter­ar­beit ange­nom­men wurden.

Ziel die­ser Haus­ar­beit ist der Nach­weis, dass die Stu­die­ren­den in der Lage sind, ein gestell­tes manage­ment­be­zo­ge­nes Thema wis­sen­schaft­lich bear­bei­ten zu kön­nen.
Die erfolg­rei­che Anfer­ti­gung der Haus­ar­beit ist Vor­aus­set­zung für die Anfer­ti­gung der Mas­ter­ar­beit. Die Haus­ar­beit ist – im Gegen­satz zur schrift­li­chen Mas­ter­ar­beit, die als Ein­zel­ar­beit anzu­fer­ti­gen ist – in Grup­pen­ar­beit zu erstellen.

Die The­men für die Haus­ar­bei­ten in den ein­zel­nen Stu­di­en­be­rei­chen wer­den von den Pro­fes­so­ren vorgegeben.

Der Umfang einer Haus­ar­beit beträgt ins­ge­samt 20 DIN A4-​​Seiten (rei­ner Textteil).

Nach Annahme der Haus­ar­beit durch die betreu­en­den Pro­fes­so­ren sind die Inhalte der Haus­ar­beit in einem Kurz­vor­trag medi­en­ge­stützt zu präsentieren.

Mas­ter­prü­fung

Schrift­li­che Masterarbeit

Im Rah­men des wei­ter­bil­den­den Mas­ter­stu­di­ums „Hage­ner Mas­ter­stu­dium Manage­ment“ ist von den Stu­die­ren­den in einem der acht Stu­di­en­be­rei­che eine schrift­li­che wis­sen­schaft­li­che Arbeit, die Mas­ter­ar­beit, anzufertigen.

Vor­aus­set­zung für die Annahme zur Mas­ter­ar­beit ist das Beste­hen der vier­stün­di­gen Klau­sur (Stu­di­en­er­folgs­prü­fung) nach dem zwei­ten und drit­ten Semes­ter.
Gegen­stand der schrift­li­chen Mas­ter­ar­beit sollte eine kom­ple­xere öko­no­mi­sche Pro­blem­stel­lung mit Manage­ment­be­zug sein. Mit der Mas­ter­ar­beit sol­len die Stu­die­ren­den zei­gen, dass sie auf­grund der per­sön­li­chen Erfah­run­gen und der im wei­ter­bil­den­den Stu­di­en­gang erwor­be­nen Kom­pe­ten­zen in der Lage sind, eine sinn­volle Ver­bin­dung zwi­schen den Stu­di­en­in­hal­ten und der beruf­li­chen Pra­xis herzustellen.

Die Betreu­ung der Mas­ter­ar­beit kann von jedem am „Hage­ner Manage­ment Stu­dium“ betei­lig­ten Pro­fes­so­ren über­nom­men wer­den. Die Stu­die­ren­den kön­nen ohne Rechts­an­spruch Prä­fe­ren­zen äußern, in wel­chem Stu­di­en­be­reich sie ihre Mas­ter­ar­beit anfer­ti­gen möch­ten. Das Thema ist mit dem jewei­li­gen betreu­en­den Pro­fes­sor abzu­stim­men. Es ist so zu for­mu­lie­ren, dass die Arbeit inner­halb von 12 Wochen abge­schlos­sen wer­den kann. Auf Antrag kann die Bear­bei­tungs­zeit ein­ma­lig bis zu sechs Wochen ver­län­gert wer­den. Der Umfang der Mas­ter­ar­beit beträgt 40 DIN A4-​​Seiten.

Münd­li­che Verteidigung

Nach Annahme der Mas­ter­ar­beit durch den betreu­en­den Pro­fes­sor ist die Mas­ter­ar­beit per­sön­lich medi­en­ge­stützt zu prä­sen­tie­ren und zu verteidigen.

Die Ver­tei­di­gung der Mas­ter­ar­beit besteht aus einem 15-​​minütigen, wis­sen­schaft­li­chen Vor­trag der/​des Stu­die­ren­den über Anlie­gen, Vor­ge­hens­weise und Ergeb­nisse der Mas­ter­ar­beit sowie einer anschlie­ßen­den münd­li­chen Aus­spra­che und Dis­kus­sion über die schrift­li­che Mas­ter­ar­beit und über zen­trale The­men des wei­ter­bil­den­den Mas­ter­stu­di­en­gan­ges. Hier­mit soll fest­ge­stellt wer­den, ob die/​der Stu­die­rende Arbeits­er­geb­nisse prä­sen­tie­ren und kri­tisch ana­ly­sie­ren kann und ob sie/​er grund­le­gende Zusam­men­hänge zu erken­nen und spe­zi­elle Fra­ge­stel­lun­gen in diese Zusam­men­hänge ein­zu­ord­nen vermag.

Die Ver­tei­di­gung der Mas­ter­ar­beit wird von einer Prüferin/​einem Prü­fer im Bei­sein einer Beisitzerin/​eines Bei­sit­zers durch­ge­führt. Die Dauer des Vor­trags und der Aus­spra­che beträgt ins­ge­samt etwa 30 bis 40 Minu­ten pro Teilnehmerin/​Teilnehmer.

Vor­aus­set­zung für die Zulas­sung zur Ver­tei­di­gung der Mas­ter­ar­beit ist das Beste­hen der Masterarbeit.